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Kaffeepreise fallen an der Börse, Supermarkt zieht nach

Arabica und Robusta haben seit dem Rekordhoch von Anfang 2025 deutlich nachgegeben, aber im Einzelhandel ist davon noch wenig zu spüren

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2026-06-23 · 5 Min. Lesezeit

Kaffeepreise fallen an der Börse, Supermarkt zieht nach

Am 11. Februar 2025 notierte auf dem höchsten Stand aller Zeiten: 4,30 US-Dollar pro Pfund. Seitdem sind die Terminmarktpreise deutlich gefallen. Arabica liegt aktuell bei 273 bis 297 US-Cent pro Pfund, bei rund 3.400 US-Dollar pro Tonne. Historisch gesehen ist das immer noch viel, aber die Richtung hat gedreht.

Wer seinen Kaffee im Supermarkt kauft, merkt davon bislang wenig. Röstereien haben die Rohware zu Hochpreisen auf Vorrat eingekauft und sitzen noch auf diesen Einkaufspreisen. Bis eine Preisänderung am Rohstoffmarkt im Regal ankommt, vergehen in der Regel sechs bis zwölf Monate.

Die prognostizierte Rekordernte aus Brasilien könnte den Abwärtstrend am Terminmarkt weiter stützen. Auf der anderen Seite warnen Marktbeobachter vor klimabedingten Ernteausfällen in anderen Anbauregionen, die neue Preisschübe auslösen könnten.

Der Tchibo Kaffeereport 2026 zeigt: Wächst der Preisdruck weiter ohne spürbare Entlastung, wechseln mehr deutsche Verbraucher aktiv die Marke.

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